18. Int. Raiffeisen Grand Prix

Am 25.09.2016 ging für mich das letzte Rennen dieser Saison über die Bühne. Es waren 11 Runden zu je 17.3 km zu absolvieren. Ein etwas längerer Anstieg auf der Runde bedeuteten 2500 Hm und 190.3 km auf den 11 Runden. Für mich hieß es damit auch, das letzte mal in dieser Saison Startnummer montieren.

Raiffeisen Grand Prix Startnummer

So wie es in Österreich üblich ist, ging es gleich von Anfang an zur Sache. Die Anfahrt zum Anstieg, teilweise schon leicht bergauf, war nicht nur auf Grund des Tempos schwer - eine Baustelle mit Straßenverengung ließ die Rennfahrer langsamer werden und führte uns schließlich sogar über ein kurzes Schotterstück. In der ersten Runde konnte ich den Anschluss noch halten. Hinter mir gingen allerdings bereits einige Löcher auf. Und das nicht nur im Anstieg sondern speziell in der Abfahrt beziehungsweise im Flachstück, wo auch ich richtig zu kämpfen hatte.

In Runde zwei ging etwas nach der Kuppe, direkt im kleinen Gegenanstieg, eine Position vor mir das Loch auf. Ich selbst konnte es auch nicht mehr zufahren und so ging es dann eine Zeit mit einer kleineren Gruppe weiter. Wir holten ein paar Fahrer auf und schlißlich ließlich ließ man den Konvoi vorbei, sodass wir nach Start/Ziel, direkt in den Anstieg hinein, wieder im Feld waren. Doch dann war es für mich vorbei und ich quälte mich noch den Anstieg rauf, bis ich bald danach, als auch der Konvoi schon vorbei gezogen war, aus dem Rennen genommen wurde.

Der weitere Rennverlauf blieb sehr spannend. Mit Stefan Pöll, Florian Gaugl und Martin Weiss bildete sich dann eine Spitzengruppe.

Raiffeisen Grand Prix Spitzengruppe Raiffeisen Grand Prix Verfolgergruppe Raiffeisen Grand Prix Hauptfeld

Doch schon bald konnten sich andere Fahrer absetzen - James McLaughlin, Hermann Pernsteiner und Riccardo Zoidl vom Team Trek-Segafredo.

Raiffeisen Grand Prix Spitzengruppe Raiffeisen Grand Prix Verfolgergruppe

Hermann Pernsteiner und Riccardo Zoidl ließen James McLaughlin dann stehen und in der vorletzten Runde am Anstieg ließ Riccardo Zoidl dann auch seinen Fluchtbegleiter stehen. Suverän gewann Riccardo Zoidl vor Patrick Schelling (Team Vorarlberg) und James McLaughlin (Team Felbermayr Simplon Wels). Hermann Pernsteiner (Team Amplatz - BMC) wurde auf den 6. Rang durchgereicht.

Auch wenn ich nur zweieinhalb Runden fuhr, war ich damit nicht unzufrieden. Dass ich nicht weit kommen würde war mir vorher schon bewusst, schließlich hatte ich davor schon meine Saisonpause gemacht und befinde mich aktuell nun im Aufbau für die nächste Saison.

Stefan Matzner konnte als Einziger von unserem Team (ARBÖ Denzel Cliff) das Rennen als 61. beenden. Von den 133 Startern fuhren überhaupt nur 62 ins Ziel.

Als Gesamtsieger der Wiesbauer Rad-Bundesliga krönte sich Andi Bajc (Amplatz - BMC) vor Helmut Trettwer (WSA - Greenlife) und Clemens Fankhauser (Tirol Cycling Team). Ich wurde mit genau 100 Punkten Gesamt 66. Dieses Ergebnis soll im nächsten Jahre definitiv verbessert werden. In der Teamwertung wurden wir von 9 Teams 7., wobei nur die Continental-Teams vor uns liegen.

Nun gilt es wohl bis März gut zu trainieren um dann mit guter Form das erste Rennen bestreiten zu können.