Ísterreichische Staatsmeisterschaften Einzelzeitfahren

Am 25.06.2016 standen die österreichischen Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren am Programm. Auch in vielen anderen europäischen Ländern standen an diesem Wochenende Staatsmeisterschaften, sowohl im Einzelzeitfahren als auch auf der Straße, am Programm. In Österreich war das Einzelzeitfahren mit 22.0 km im Vergleich relativ kurz. Mit 300 Hm und kaum einem flachen Meter war dieses Einzelzeitfahren allerdings alles andere als leicht. Dabei ging es von Neumarkt am Wallersee nach Mattsee und zurück.

Mit am Start standen einige Fahrer aus World Teams und Professional Continental Teams, so wie zum Beispiel der Topfavorit Matthias Brändle, der Vorjahressieger Georg Preidler, Riccardo Zoidl oder Felix Großschartner.

Vor dem Start war es noch sonnig und es herrschten angenehme Temperaturen. So konnten wir uns gemeinsam noch die Strecke ansehen und etwas den Körper in Schwung bringen. Zuerst starteten die Fahrer jüngerer Altersklassen und die Frauen, bevor die Fahrer der Elite und U23 an den Start gingen. So blieb mir noch genug Zeit, micht gut aufzuwärmen, bevor ich um 17:41 von der Startrampe rollte.

Staatsmeisterschaften Einzelzeitfahren 2016 Streckenbesichtigung

Von Beginn an versuchte ich, relativ konstant meine Leistung abzurufen - bei den Bergaufpassagen etwas mehr Watt, bergab etwas weniger Watt. Leider musste ich nach nur 5 km kurz stehen bleiben, um ein Problem mit meiner Kette zu beheben. Dabei überholte mich auch schon der 1 min hinter mir gestartete Fahrer. Aussicht auf eine gute Platzierung hatte ich mit dem Straßenrad gegen all die top Fahrer mit den Zeitfahrmaschinen sowieso nicht. Doch es ging immerhin um einige Cuppunkte, da die Zeitfahrmeisterschaften auch gleichzeitig zur Wiesbauer Rad-Bundesliga zählten.

Am Ende standen nach 34:07 dann 301 W Durchschnittsleistung am Tacho - definitiv weniger als erwartet. Zu sehr steckte noch die Müdigkeit der Oberösterreichrundfahrt in den Beinen. Nichts desto trotz bedeuteten die 34:07 (Durchschnittsgeschwindigkeit: 38.7 km/h) den 46. Rang (43. Österreicher) und damit 31 wertvolle Cuppunkte. In der Gesamtwertung der Rad-Bundesliga konnte ich mich damit vom 64. auf den 61. Rang verbessern.

Österreichischer Staatsmeister im Einzelzeitfahren wurde Matthias Brändle. Den zweiten und dritten Rang holten sich Clemens Fankhauser und Riccardo Zoidl. Die Topfahrer, die zuletzt gestartet waren, hatten dabei aber schon wahnsinnig schlechte Bedingungen. Das aufziehende Gewitter mit Sturmböhen und Ästen auf der Straße machte es für diese Fahrer sehr gefährlich. Felix Großschartner stürzte und verletzte sich dabei sogar. Georg Preidler gab das Rennen auf Grund der Gefährlichkeit freiwillig auf. Eigentlich hätte dieses Rennen abgebrochen werden müssen, doch die Kommissäre wollten es wohl nicht wiederholen und versuchten so, es noch durchzubringen.

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