Erlauftaler Radsporttage (Tag 2)

Am Samstag, dem 30.07.2016, ging der zweite Tag der Int. Erlauftaler Radsporttage über die Bühne. Am Freitag wurden die Int. Erlauftaler Radsporttage mit einem Kriterium eröffnet, bei dem ich nicht teil nahm. Die Rennen an diesen drei Tagen waren aber für sich unabhängig. Der neue Kurs am Samstag führte über 7 Runden zu je 20.8 km. Somit standen am Ende 145.6 km mit gut 1500 Hm am Tacho.

Die Temperaturen waren sehr heiß, was mir sehr entgegen kam. Die Beine fühlten sich auch gut an. Wo man aber letztendlich stand nach gut einem Monat ohne Rennen, konnte man nie so genau sagen - auch wenn das Training in diesem Monat sehr gut verlief. Von Anfang an versuchte ich, immer wieder vorne dabei zu sein. Denn traditionell kam bei diesen Rennen in Purgstall immer eine Spitzengruppe durch. Das lag wohl daran, dass die stärkeren Teams nicht mit vielen Leuten vertreten waren, um das Feld zu kontrollieren. An diesem Wochenende waren überhaupt nur eine Hand voll Fahrer aus österreichischen Continental-Teams dabei. Die zwei stärksten Fahrer waren hierbei mit Sicherheit Daniel Schorn und Markus Eibegger vom Team Felbermayr Simplon Wels. In der ersten Runde ging ich so immer wieder einige Attacken mit, doch keine Attacke war erfolgreich und immer wieder rollte das Feld zusammen.

Int. Erlauftaler Radsporttage 2016 Hauptfeld Int. Erlauftaler Radsporttage 2016 Abgehängte Fahrer

In der zweiten Runde konnten sich nach der Zieldurchfahrt zwei Fahrer absetzen, unter anderem Markus Eibegger. Etwas vor dem Berg setzte sich ein weiterer Fahrer ab und ich heftete mich an sein Hinterrad. Niemand folgte uns und so schlossen wir noch vor dem Anstieg auf die beiden Führenden auf. Auf der Kuppe sahen wir zwei weitere Fahrer von hinten aufschließend, unter anderem Daniel Schorn und Daniel Reiter. Wir verringerten etwas das Tempo und fuhren dann zu sechst weiter. Mit den beiden starken Welsern Markus Eibegger und Daniel Schorn hatten wir gute Chancen. Auch unser Team war mit Daniel Reiter und mir jetzt mit zwei Mann vertreten.

Nachdem einige Zeit lang nur die zwei Fahrer von Wels und mein Teamkollege und ich Führungsarbeit leiteten, warteten wir etwas auf die von hinten kommende Gruppe. Zu zwölft ging es dann aber recht zügig weiter. Unser Team war jetzt mit drei Leuten in der Gruppe vertreten. Wir bauten den Abstand nach hinten immer weiter aus, bevor es in der vorletzten Runde dann bergauf schon recht hart wurde und ich etwas reißen lassen musste. Ich konnte dann in der darauf folgenden Abfahrt aber wieder aufschließen. Bis da hin war das Tempo zwar schnell aber sehr gleichmäßig und damit eigentlich gut zu fahren. In der letzten Runde zersplitterte die Gruppe dann aber etwas. Nachdem Daniel Schorn attackiert hatte, musste ich reißen lassen, währed sich andere Fahrer vorne absetzen konnten. Ich konnte dann wieder aufschließen, verlor beim zweiten Anstieg in der Runde aber erneut den Anschluss. Schlussendlich kam ich als 11. ins Ziel.

Damit konnte ich mein bestes Elite Ergebnis überhaupt einfahren - und auch mein erstes Preisgeld. Mit den Plätzen 7 und 12 konnten wir außerdem ein tolles Teamergebnis einfahren.