Höhentraining 

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Höhentraining

Rechner

Seehöhe m
Leistung W
Nicht akklimatisiert Akklimatisiert
Verfügbare aerobe Leistung % %
Leistung W W

Erfahrungen

Im Jahr 2018 begab ich mich das erste Mal auf Höhentrainingslager. Vom 7. Mai bis 23. Mai befand ich mich auf einer Seehöhe von 2000 m. Leider verlief das Trainingslager nicht wie geplant. Nach einigen Tagen Eingewöhnungsphase und einer ersten harten Einheit fing ich mir eine Verkühlung ein, die mich eine Woche außer Gefecht setzte. Somit verbrachte ich weniger Zeit auf dem Rad als geplant.

Trotzdem konnte ich im Anschluss an das Höhentrainingslager meine besten Leistungen erzielen. Am 10. Juni (also Mitte der dritten Woche zurück auf niedriger Seehöhe) erzielte ich beim GP Niederösterreich den 19. Platz mit neuen all time Bestleistungen im Bereich von 6 bis 11 min (z.B. 9 min @378 W). In der vierten Woche zurück auf niedriger Seehöhe fand dann die Oberösterreichrundfahrt UCI 2.2 statt. Die erste Etappe war 12,6 km lang und führte auf den Linzer Pelmberg. Dabei konnte ich erneut all time Bestleistungen im Bereich von 5 bis 25 min erzielen (z.B. 20 min @371 W).

Auch wenn diese Leistungen kein wissenschaftlicher Beleg dafür sind, dass Höhentraining die aerobe Leistungsfähigkeit verbessert, kann dies doch als starker Indikator dafür gesehen werden. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass ich meine Leistung im Verlauf der Jahre stetig verbessern konnte (mit und ohne Höhentraining). Weiters ist unklar, wie die Anpassung ausgefallen wäre, hätte ich das Training wie geplant durchziehen können. Welchen Anteil also das Höhentraining hatte und welcher Anteil durch mehr Regeneration bzw. der Leistungssteigerung im Laufe der Zeit zustande kam, kann somit nicht genau gesagt werden.

Das zweite Höhentrainingslager fand für mich ein Jahr darauf statt (1. Mai 2019 bis 19. Mai 2019). Um einen besseren Vergleich meiner Leistung zu haben, absolvierte ich direkt vor dem Höhentrainingslager am 26. April einen 5 min Test. Dabei erzielte ich meine höchste 5 min Leistung mit 455 W.

Um die Gefahr eines Infekts zu reduzieren, ging ich die ersten Tage der Eingewöhnungsphase noch ruhiger an als im Vorjahr.