Südkärnten - Michael Konczer 

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33. Diexer Bergrennen (ÖM Berg) (RBL)

ARBÖ Denzel Cliff

Am Samstag Nachmittag (18.08.2018) startete das Diexer Bergrennen. Wie auch schon die Jahre zuvor führte es von Völkermarkt hinaus zuerst dreieinhalb Runden ohne nennenswerten Anstieg. Zum Schluss stand dann der Anstieg nach Diex hinauf auf dem Programm: 8 km Länge und knapp 600 m Höhendifferenz mussten überwunden werden. Die Gesamtlänge des Rennens betrug 69,4 km.

Das Rennen entwickelte sich recht ruhig, auch wenn sich immer wieder einige Leute abzusetzen versuchten. Doch es konnte sich keine entscheidende Gruppe bilden. Die heikelsten Situationen entstanden nach einer Kurve in den Seitenwind hinein. Ich versuchte, mich nicht zu weit hinten aufzuhalten und versteckte mich so bis zum Anstieg im Feld. Die letzten Kilometer vor dem Anstieg wurden sehr hektisch, jeder wollte nun vorne sein. Leider nicht ganz vorne aber auch nicht schlecht positioniert ging ich in den Anstieg hinein. Von unten weg wurde ein enorm hohes Tempo gefahren. Vorne formte sich eine Gruppe mit ca. 20 Leuten, die ich auf den ersten Kilometern immer im Blick hatte doch leider nicht auf sie aufschließen konnte. So machte ich mich, teilweise alleine, teilweise mit anderen Fahrern, auf die Verfolgung. Einige abgehängte Fahrer konnte ich einholen und mit 350 W im Schnitt auf gut 24 min den 19. Gesamtrang belegen. Bei den österreichischen Bergmeisterschaften belegte ich damit den 9. Rang - damit konnte ich sehr zufrieden sein.

Der Sieger hieß, wie so oft in diesem Jahr, Riccardo Zoidl (Team Felbermayr Simplon Wels), der sich vor Alberto Giuriato (Cycling Team Friuli) und Sebastian Baldauf (WSA Pushbikers ARBÖ) weitere wichtige Ligapunkte sicherte.

31. Grand Prix Südkärnten (RBL)

Am Sonntag (19.08.2018) stand dann das lange Straßenrennen mit 193,6 km rund um Völkermarkt am Programm. Mit den zwei Anstiegen auf der 8 Mal zu befahrenden 24,2 km Runde summierte sich der Gesamtanstieg auf in etwa 1800 Hm.

Nach dem Start war das Tempo noch recht gut fahrbar, erst hinauf zum "Buffetberg" wurde es dann das erste Mal richtig schnell. Oben erfolgte dann nicht gleich eine Abfahrt, sondern ein flaches Stück mit Seitenwind, der im Verlauf des Rennens immer stärker wurde. Als nach 15 km etwas Ruhe in das Feld einkehrte und sich zwei Fahrer absetzen konnten, attackierte auch ich aus dem Feld heraus. Recht schnell konnte ich eine kleine Lücke herausfahren und zu den zwei vorausgefahrenen Fahrern aufschließen. Doch leider ließ uns das Feld nicht ziehen und hatte uns nach etwa 4 km Flucht wieder gestellt. Nun brauchte ich eine kleine Erholungsphase. Trotzdem war es immer wichtig, recht weit vorne in den Schlussanstieg hineinzufahren, denn dort wurde nie langsam hinaufgefahren. Das gelang mir auch recht gut, so dass ich nach Start/Ziel keine all zu großen Probleme hatte.

Die entscheidende Situation entstand dann in der 7. Runde. Bereits in den Runden davor musste ich viele Energien aufwenden, um über die Anstiege dran zu bleiben. In der entscheidenden Runde wurde ich am "Buffetberg" immer weiter durchgereicht und befand mich auf der Kuppe schon sehr weit hinten im Feld. Einige Positionen vor mir ging dann leider die Lücke im Seitenwind auf. Der Fahrer, der das Loch aufgehen ließ, schwenkte auch nicht zur Seite, sondern forderte die anderen Fahrer auf, das Loch im Wind zu schließen. Den Anschluss konnte ich nicht mehr herstellen, also ging es mit einer kleineren Gruppe in die letzte Runde und schlussendlich ins Ziel.

Als 64. gab es diesmal nicht viele Ligapunkte für mich und somit war ich nicht sonderlich zufrieden mit diesem Tag. Erneut siegte ein Fahrer vom Team Felbermayr Simplon Wels. Diesmal stand Lukas Schlemmer ganz oben am Podium, gefolgt von Patrick Bosman (Hrinkow Advarics Cycleang) und Gašper Katrašnik (Adria Mobil).